Satzung VBBH e.V.

aktuelle Satzung Verband der Bootsvermieter am Bodensee und Hochrhein e.V.

§ 1 NAME

Der Verband trägt den Namen “Verband der Bootsvermieter am Bodensee und Hochrhein” e.V., sitzt in Konstanz und ist in das dortige Vereinsregister Bd. III Nr. 11 unter dem 23. August 1954 eingetragen worden.

§ 2 ZWECK

Die sich gewerbsmäßig mit der Vermietung von Bade-, Motor-, Paddel-, Ruder-, Segel- und Tret-Booten, sowie Wasservelos befassenden Unternehmer am Bodensee und Hochrhein schließen sich freiwillig zusammen, um ihre gemeinsamen Interessen zu schützen und zu fördern.

Der Verband vertritt die Belange seiner Mitglieder gegenüber Behörden; unterbreitet Regierungsstellen Vorschläge bezüglich des Bootsvermietergewerbes; pflegt den Austausch wirtschaftlicher und technischer Informationen der Mitglieder untereinander und steht ihnen in allen einschlägigen Angelegenheiten bei. Er kann keine Kontrolle der Geschäftstätigkeit seiner Mitglieder ausüben oder Behördenbefugnisse annehmen und befasst sich weder mit den Aufgaben eines geschäftlichen Unternehmens noch eines Kartells. Er verfolgt weder politische, noch religiöse Ziele.

§ 3 MITGLIEDER

Jedem im durch den Namen bezeichneten Verbandsgebiet ansässigen, selbstständigen Unternehmer steht die Mitgliedschaft offen. Aufnahmeanträge sind an den Verbandssyndikus zu richten und werden vom Vorstand vorläufig beschieden. Endgültige Aufnahme erfolgt durch die Mitgliederversammlung. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt, können Anträge zur Mitgliederversammlung stellen, zum Vorsitzenden oder in den Vorstand gewählt werden und an den Ausschüssen teilnehmen. Sie haben das Recht, vom Verband Rat und Beistand in ihren einschlägigen Angelegenheiten zu verlangen.

Personen, Firmen oder Körperschaften, welche sich besondere Verdienste um den Verband oder das von ihm vertretene Gewerbe erworben haben, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit mindestens 3/4 Mehrheit die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Ehrenmitglieder haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, sind aber beitragsfrei. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und in ihrem Rahmen getroffene Entscheidungen einzuhalten, um die Erreichung der Verbandsziele zu bewirken. Es können von den Mitgliedern Auskünfte zur Förderung des Gesamtinteresses erbeten werden; ein Verweigern derselben stellt keinen Ausschlussgrund dar.

Die Mitgliedschaft kann nur zum Jahresende mit dreimonatiger Frist durch eingeschriebenen Brief gekündigt werden. Sie erlischt, wenn die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind. Ausschluss kann erfolgen wegen grober Verletzung der Satzung, versuchten Missbrauchs des Verbandes für verbandswidrige Zwecke, Nichtentrichtung der Beiträge trotz wiederholter Mahnung. Gegen den Ausschluss steht Berufung an die Mitgliederversammlung bzw. das staatliche Gericht oder an ein vom Verein eingesetztes Schiedsgericht entsprechend § 1025 ff. Zivilprozeßordnung zu.

§ 4 ORGANE

Folgende Organe verwalten den Verband:

  • Vorstand
  • Mitgliederversammlung und
  • Sonderausschüsse

Über jede Sitzung ist Niederschrift zu führen. Sie ist vom Vorsitzenden der betreffenden Zusammenkunft zu unterschreiben und durch die Geschäftsstelle in Abschrift an alle Teilnehmer zu senden. Mitglieder des Vorstandes und der Ausschüsse, sowie Rechnungsprüfer arbeiten ehrenamtlich. Barauslagen erstattet der Verband.

§ 5 VORSTAND

Der dreiköpfige Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und einem weiteren Mitglied. Bei der Wahl ist zur Wahrung der örtlich unterschiedlichen Belange zu berücksichtigen, dass je ein Vorstandsmitglied in einem der badischen, bayerischen oder württembergischen Bodenseeorte seine Bootsvermietung betreibt. Fällt die Wahl jedoch so aus, dass eine vollständige regionale Vertretung nicht gegeben ist, muss ein Bootsvermieter aus dem nichtvertretenen Bereich  als weiteres Vorstandsmitglied gewählt werden. Die Vorstandsmitglieder sind von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre zu wählen und bleiben bis zur erfolgten Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, ist unverzüglich Neuwahl vorzunehmen. Gerichtlich wird der Verband durch ein Vorstandsmitglied oder den bevollmächtigten Geschäftsführer vertreten. Die Unterzeichnung von Urkunden erfolgt durch zwei Vorstandsmitglieder, von denen eins der Vorsitzende oder sein Stellvertreter sein muss.

Der Vorsitzende überwacht die laufenden Geschäfte, die der mit der Gesamtgeschäftsführung beauftrage Verbandsyndikus führt. Der Vorsitzende lässt durch den Syndikus Mitglieder-, Vorstands- und Ausschusssitzungen einberufen.

Vorstand und Geschäftsführung haben die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen und angemessene Vorschläge zur Erreichung des Verbandszweckes zu machen.

Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Abstimmung kann auch schriftlich durchgeführt werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Auf Verlangen von zwei Vorstandsmitgliedern ist eine Vorstandssitzung einzuberufen. In Einzelfällen kann der Vorstand selbstständig handeln und nachträglich die Billigung der Mitgliederversammlung einholen.

Alle Vorstandsmitglieder sind auch nach dem Ausscheiden über die in dieser Eigenschaft erlangten Kenntnisse zu Verschwiegenheit verpflichtet.

§ 6 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die ordentliche Mitgliederversammlung muss mindestens einmal jährlich vor oder nach der Saison abgehalten werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies 10% der Mitglieder oder zwei Vorstandsmitglieder verlangen. Zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder 4 Wochen vorher unter Beifügung einer Tagesordnung durch die Geschäftsstelle schriftlich einzuladen.

Anträge zur Tagesordnung sind 14 Tage zuvor schriftlich einzureichen. Nicht auf der Tagesordnung stehende Anträge können nur behandelt und abgestimmt werden, wenn die Mehrheit dafür ist. Jedes Mitglied hat eine Stimme, Ein am Erscheinen verhindertes Mitglied kann ein anderes oder den Geschäftsführer zur Abgabe der Stimme schriftlich bevollmächtigen. Entscheidungen erfolgen durch einfache Mehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

Satzungsänderungen müssen auf der Tagesordnung angesetzt sein und bedürfen einer Dreiviertelmehrheit.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer (diese dürfen kein anderes Amt bekleiden)
  • Beratung des Geschäftsberichtes
  • Genehmigung des Haushaltes
  • Beitragsfestsetzung
  • Satzungsänderungen
  • Anträge

Wahlen erfolgen geheim. Andere Angelegenheiten werden offen abgestimmt, wenn keine Mehrheit anders verlangt. In Ausschüssen entscheidet einfache Mehrheit; bei Stimmengleichheit ihr Vorsitzender,

§ 7 SYNDIKUS

Zur Geschäftsführung wird ein Verbandssyndikus bestellt. Er ist Vorstand und Mitgliederversammlung verantwortlich, nimmt mit beratender Stimme an allen Sitzungen teil und hat das Recht, Anträge zu stellen. Zur Kontoführung bedarf er der Gegenzeichnung durch ein dazu beauftragtes Vorstandsmitglied.

§ 8 BEITRÄGE

Beiträge sind für das ganze Jahr zu entrichten, in dem die Mitgliedschaft entsteht oder erlischt.

§ 9 RECHUNGSBELEGUNG

Sie erfolgt durch den Syndikus. Abschluss ist der Mitgliederversammlung vorzulegen. Die Rechnungsprüfer haben ihm mit einem Prüfungsvermerk zu versehen. Abschrift ist der Versammlungseinladung beizufügen.

$ 10 AUFLÖSUNG

Über die Verbandsauflösung kann nur eine Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit entscheiden. Sie regelt auch die Verwendung des Verbandsvermögens.